Die Bezeichnung der Tour ist eigentlich nicht wirklich richtig und hätte einen anderen Namen verdient, denn die rd. 112 km lange Strecke führt durch eine herrliche Naturlandschaft entlang der Großen Lauter, der Donau und der Schmiech. Gleichwohl ist natürlich der Übernachtungszwischenstopp bei der Brauerei Berg in Ehingen an der Donau ein nicht unwichtiger Bestandteil des Rundkurses.
Erstmals hat man sich für eine 2-tägige Ausfahrt entschieden und so machten sich 13 Teilnehmer (Teilnehmerzahl war begrenzt) ab Münsingen auf die von Rainer Heermann hervorragend organisierte Tour. Zunächst ging es auf einer schönen Abfahrt hinunter nach Buttenhausen ins Große Lautertal. In traumhafter Landschaft, immer dem Flüsschen entlang, wurde dann Lauterach erreicht. Nach einem kurzen Abstecher ins Wolfstal (bekannt durch die Märzenbecherblütte) ging es weiter bis zur Mündung der Großen Lauter zur Donau. Nächster Halt für eine kleine Kaffee- bzw. Eis Pause war das schöne Munderkingen. Weitgehendst der Donau entlang wurde dann nach gemütlichen 55 km das erste Etappenziel Berg erreicht. Natürlich war hier eine Besichtigung der Brauerei „Berg“ eingeplant, die sehr interessant war und auch das kühle Freibier danach besonders schmeckte. Bei netten Gesprächen und dem Abendessen wurde dann der Abend bei sommerlicher Temperatur auf der Terrasse des benachbarten Hotels genossen.
Der zweite Tag sollte dann doch etwas anstrengender werden. Erstes Ziel war Ehingen (Donau). Das vielbelebte Städtchen hat bei einer kleinen Rundfahrt durch den Stadtkern beeindruckt. Doch man hatte ja noch einiges vor. Auf wunderbaren Straßen ging es weiter durch das Schmiechtal, vorbei an einigen Storchenpaaren, bis zum nächsten Zwischenstopp der „Hohle Fels“. Leider an diesem Tag nicht zugänglich. Aber unser Guide hat ausführlich über die Grabungen in der Höhle und dem besonderen Fund „Venus vom Hohle Fels“ berichtet. Nach kurzer Weiterfahrt war der ebene Teil der Tour beendet, denn es ging in das rd. 9 km lange Tiefental. Ein wunderbarer Weg mit gleichbleibender mäßiger Steigung. Nur die letzten 400 Meter hinauf zur Sontheimer Höhle brachten auch die E-Biker ins Schwitzen. Nach der Mittagspause vor der Höhle wartete man schon auf die Führerin, welche die Schönheit der nachweislich ersten Schauhöhle Deutschlands ausführlich erläuterte. Weiter ging es bei steiler Abfahrt und (sehr)steiler Auffahrt nach Sontheim über Ennabeuren (Heroldstatt) nach Feldstetten. Auf gerade Strecke fuhren wir nun durch den früheren Truppenübungsplatz zum Ausgangspunkt in Münsingen. Nach zwei schönen Tagen bei herrlichem Sommerwetter (was nicht unbedingt erwartet wurde), ging
eine wunderbare Ausfahrt des Radtreffs pannen- und unfallfrei nach 112 km zu Ende. Großes Lob und Dankeschön an unseren Tourguide Rainer Heermann für die präzise Organisation und Führung.




