Jedermann-Radtour 2018

Ein besonderes Erlebnis – die Jedermann Radtour des TSV Frickenhausen

Die immer beliebte Jedermann Radtour des TSV Frickenhausen war auch in diesem Jahr wieder etwas ganz Besonderes. Die Tour begann für die stattliche Anzahl von 24 Teilnehmern nach Anfahrt mit Privat PKW und einem Transportbussle bei der Dieter Baumann-Halle in Blaubeuren. Leider musste dort gleich noch vor dem ersten Kilometer ein Mitradler aufgeben, da an seinem E-Bike der Motor nicht „ansprang“. Reparatur und Ersatz waren kurzfristig nicht möglich. So war er gezwungen den Tag alleine in Blaubeuren zu verbringen. Die Gruppe startete dann nach etwas Verzögerung bei ca. 30 Grad sommerlicher Hitze, aber angenehm durch den Fahrtwind, zur 4-Flüsse-Tour in Richtung Schelklingen. Zunächst ging es der Ach entlang zum bekannten „Hohlen Fels“. Die Höhle ist eine der bedeutendsten archäologischen Fundplätze und wurde 2017 als Bestandteil der Weltkulturerbestätte Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Aus Zeitgründen war eine Begehung allerdings nicht möglich. So ging es flott weiter nach Schelklingen, entlang der Schmiech nach Allmendingen. Von weitem waren nun schon die mächtigen Kräne der Firma Liebherr in Ehingen an der Donau zu sehen. Auf dem Marktplatz in Ehingen wurde eine erste Rast eingelegt, bevor es leicht bergan auf die Höhe ging, wo bald der Donauradweg erreicht wurde. Auf den schönen Feld- und Radwegen, vorbei an den Baggerseen von Oberdischingen war es in Ersingen notwendig einen kleinen Trinkstopp einzulegen. Die Radler konnten sich mit kühlen Getränken erfrischen und der Kioskbesitzer erfreute sich doch zumindest kurzfristig über einen schönen Umsatz.

An Erbach vorbei, führte die Tour dann immer der Donau entlang nahezu immer gerade aus, zum Gewerbegebiet „Donautal“ und weiter durch das Naturschutzgebiet der Donauaue und der wunderbaren Parklandschaft, vorbei am Ulmer Wasserwerk, dem Zusammenfluss von Iller und Donau, zur Uferpromenade von Ulm. Über das Fischerviertel wurde der Münsterplatz angesteuert. Die Radler hatten nun, nachdem das obligatorische Gruppenfoto im Kasten war, eine längere Kaffeepause verdient.

Pünktlich zur vereinbarten Zeit wurde dann die Rückfahrt über das Blautal nach Blaubeuren angetreten. Schon dieser Teilabschnitt war und ist ein Erlebnis für sich. Oft im Schatten und auf nunmehr hervorragend ausgebauten Radwegen (großes Lob an die Gemeinden Blaustein und Arnegg) war es ein Vergnügen, die letzten Kilometer bis zum Ausgangspunkt zu bewältigen. Nach 75 Kilometer, unfall- und pannenfreier Fahrt, waren sich alle Teilnehmer einig, dass diese Radtour das Prädikat „Premiumradtour“ durchaus verdient hat. Nach Abschluss in der Stadiongaststätte in Böhringen ging eine schöne Ausfahrt zu Ende. Natürlich mit dem Wunsch auf weitere solche Ausfahrten.